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Die Novia ist ein tolles Schiff

Ein Urlaub auf holländischem Gewässer

Gasten
Tevredenheids
Score
9.1
Dekadent

Ein Reisebericht über einen Bootsurlaub von Friesland nach Overijssel und wieder zurück

Zum Jahreswechsel haben wir uns als guten Vorsatz fürs neue Jahr vorgenommen, um 4 Mal in den Urlaub zu fahren. Und da sollte ein Bootsurlaub natürlich nicht missen.

Unser Reisebericht:
Letztes Jahr sind wir mit der Elisa auf Reisen gegangen. Dieses Mal machten wir jedoch einen Schritt zurück, was die Länge der Yacht anging, und entschieden uns für die Novia mit einer Länge von 11,5 und einer Breite von 4 m. Ein schönes Schiff, das, wie wir es sehr dekadent gewohnt sind, mit jeglichem Komfort versehen ist.

Bootsurlaub von Friesland nach Overijssel und wieder zurück

Wir wollen Groningen von oben erobern. Die Route führte über Sneek und Grou nach Leeuwarden und Dokkum und von dort über den Lauwerssee und Zoutkamp nach Groningen. Über den Van Starkenborgkanal ging es dann zurück nach Friesland.

„Überfall“ auf Groningen

Kreuz und quer durch Friesland

In den vergangenen Bootsurlauben sind wir kreuz und quer durch Friesland gefahren und haben auch Overijssel bereits zwei Mal besucht.

Diesmal wollen wir Groningen von oben erobern.
Die Route führte über Sneek und Grou nach Leeuwarden und Dokkum und von dort über den Lauwerssee und Zoutkamp nach Groningen.
Über den Van Starkenborgkanal ging es dann zurück nach Friesland.


Herzlichkeit und Gastfreundschaft

Motor an, Leinen los und los geht‘s

Beim Mieten der Yacht fühlt es sich so an als wäre der Urlaub schon begonnen.

Am Freitag, den 25. April wurden wir mit viel Herzlichkeit und Gastfreundschaft auf der Novia empfangen und nachdem wir die notwendige Einführung über das Boot erhalten hatten, konnte unser Urlaub direkt beginnen. Ganz nach Plan tat die Sonne bereits ihr Bestes, um unseren Bootsurlaub einen erfolgreichen Start zu ermöglichen. Und während wir unsere Sachen an Bord brachten, konnten wir eigentlich schon unsere kurzen Hosen anziehen. Motor an, Leinen los und los geht‘s Herrlich: früh morgens nach dem Aufstehen einen leckeren Kaffee an Deck genießen.

Die Saison hatte gerade erst begonnen. Das hat den Vorteil, dass es auf dem Wasser noch relativ ruhig ist. Auch wenn genug los war, gab es am Abend noch viele freie Plätze, an denen wir anlegen konnten.


Was will man mehr

Luxuriös Übernachten in der freien Natur

Unser erster „Tag“ (wir sind gerade Mal ein paar Stunden unterwegs) brachte uns bis nach Statenbocht.

Statenbocht liegt zwischen den Langweerderwielen und dem Sneekersee.
Luxuriös Übernachten in der freien Natur - was will man mehr.
Die Sterne und die Wolken spiegelten sich im Wasser wider.
Am Abend wurde das Wasser wieder ruhiger und wir natürlich auch. Ruhe, das Plätschern des Wassers, die Nacht an Bord war einfach herrlich.
Und dann am Morgen beim Duschen durch das offene Bullauge mit Blick auf das Wasser und die Wiesen!

Fotos:
Die Wolken und Sterne spiegeln sich im Wasser: ein Yachts4U Reisebericht
Untergehende Sonne: das Wasser und die Menschen an Bord kommen am Abend zur Ruhe
Luxuriös Übernachten in der freien Natur an Bord der Yacht von Friesland nach Overijssel


Unser König hat Geburtstag

Königstag

Über den Sneekersee bis nach Grou.

Unser Etappenziel war heute eigentlich Leeuwarden, um dort den Königstag zu feiern. Allerdings haben wir spontan in Grou angelegt, um dort zu Mittag zu essen und einen Ausflug in das schöne malerische Dorf zu unternehmen. Auch dort feiert man natürlich den Geburtstag unseres Königs. Ein malerisches Dorf und eine tolle Stimmung zugleich.

Danach ging es über den Staande-Mast-Weg nach Leeuwarden, um genau zu sein, zum Prinzengarten. Während es in Grou gemütlich und behaglich zuging, feierte man in Leeuwarden eher ausgelassen. Laute Musik, viele Stände und noch mehr Menschen in Feierlaune. Wir haben am Rande des Zentrums angelegt, damit wir uns leicht unters Volk mischen, aber auch schnell wieder zurückziehen konnten. Wir wollten hier nämlich auch übernachten.
Ein wunderschöner Teil des Bootfahrens ist, dass man in der einen Nacht mitten in der Natur und in der nächsten Nacht mitten in der Stadt ist.


Leeuwarden im Schnelltempo

Die friesischen Seen liegen hinter aus

Der Weg nach Leeuwarden war bereits schön, aber der Weg aus Leeuwarden war noch viel schöner.

Die großen friesischen Seen haben wir nun wirklich hinter uns gelassen. Unsere weitere Reise führte uns unter anderem über Bartlehiem bis nach Dokkum. Hier darf man nicht allzu schnell mit der Yacht fahren, aber das würde man wahrscheinlich auch gar nicht wollen. Ein Blick in die Ferne und gemütlich entspannen, toll oder? Auf dem Weg nach Groningen mit der Yacht Novia von Yachts4U

Natur, Städte und Dörfer, Ruhe und Frieden, allesamt Teil eines Bootsurlaubs.
Ein weiterer Teil ist natürlich das Manövrieren mit der Yacht.
Obwohl die Yacht mit einem Bug- und Heckstrahlruder ausgestattet ist, macht es uns Spaß, so viel wie möglich Gebrauch zu machen von den „alten“ Fahrkünsten. Mit dem Wind im Rücken und einer gut durchdachten Reihenfolge vom Losmachen der Leinen und dem Ablegen vom Ufer, führte uns unsere Reise am nächsten Tag in Richtung Lauwerssee.


Tiefenunterschiede

Gebiet um den Lauwerssee

Schleusen- und Brückenöffnung auf dem Weg zum Gebiet rund um den Lauwerssee.

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Von der Schleuse ging es in Richtung des Gebiets um den Lauwerssee.

Dieses Gebiet ist neben der wunderschönen Natur auch für seine Tiefenunterschiede bekannt.
Viele Schiffe haben sich dort bereits verfangen.
Ich war froh, dass wir eine Karte, Fässer und einen Kartenplotter (Navigation auf dem Wasser) dabeihatten, der mir half, „den Weg" zu finden.
Wir überquerten den gesamten See bis nach Lauwersoog. Bei der Fischauktion gab es dann leckeren Fisch mit Pommes. Nach dem „Mittagessen“ haben wir uns einen anderen Rückweg herausgesucht.
Wir mussten wirklich gut aufpassen, wo genau wir mit der Yacht lang mussten. Wo das Wasser eben noch 4 Meter tief war, kann es an anderer Stelle nur noch 1 Meter oder sogar noch weniger tief sein.
Für Leute, die zuvor noch nie eine Yacht gesteuert haben, mag es schwer vorstellbar sein, aber man kann sich auf so großem Gewässer ebenfalls verirren. Wir haben es jedoch ohne Probleme geschafft und mittags legten wir dann im Außenhafen von Zoutkamp an.


This is living

Zoutkamp

Es heißt zwar Außenhafen, aber eigentlich befindet er sich mitten im Herzen des Dorfes.

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Nach einem kleinen Spaziergang durch das Dorf und dem Einkaufen von Proviant, war es Zeit zum Essen und Lesen. This is living

Als wir am nächsten Morgen aufbrachen war das Wasser spiegelglatt.
Bei der Schleuse in Zoutkamp fließt der Zoutkamper Ril in die Reitdiep und für uns ging es weiter nach Groningen. Früher war dies der Schifffahrtsweg nach Groningen für die Frachtschifffahrt und Groningen hatte mit dem Reitdiep eine offene Verbindung zum Meer, mit Gezeiten und allem drumherum. Auch das kann man von Bord aus deutlich erkennen.


Durch die Stadt

Groningen

In Groningen hatten wir die Wahl, rechts abzubiegen und direkt zurück nach Friesland zu fahren.

Oder links abzubiegen und mitten durch die Stadt zu schippern.

Die Reise auf dem Wasser verläuft natürlich anders als an Land mit beispielsweise dem Auto. Auf dem Wasser muss man auf Brücken und Schleusen achten. Groningen hat davon nämlich eine beträchtliche Anzahl, aber die Reise verlief gut und die Stadt lag uns zu Füßen.
Nach einer schönen Stadtrundfahrt fanden wir einen Platz im Reitdiephafen.
Als wir in unserer Vorbereitungsphase diese Route geplant haben, hatten wir bei der nächsten Etappe die größten Bedenken.


Angenehm überrascht

Van Starkenborgkanaal

Zurück nach Friesland führt die Route uns über den Van Starkenborgkanal und den Prinses-Margriet-Kanal, was uns im Vorfeld eigentlich nicht so sehenswert erschien.

Wir waren angenehm überrascht.
Obwohl es sich eigentlich um einen recht einfachen Kanal handelt, war diese Strecke keineswegs langweilig. Hubbrücken und Drehbrücken, anstelle von Klappbrücken und ehe wir uns versahen, wurden die Ortsschilder wieder in Friesisch geschrieben. Über den Bergumersee, dem weiten Ee und dem Princenhof erreichten wir unser Etappenziel, den Doekesleat an der Rengerspolle.


Tolle Übernachtungsplätze

Bereits viel gesehen

Der Vorteil, sich allmählich mit den Gewässern Frieslands vertraut zu machen..

Man kennt alle tollen Übernachtungsplätze.

Inzwischen war die Woche schon fast wieder vorbei, aber was hatten wir schon viel gesehen.
Der letzte geplante Tag unseres Bootsurlaubs sollte diesen Urlaub gebührend abschließen.
Von unserem Übernachtungsplatz aus ging es links in Richtung Nes und Akkrum, das Dorf der Gebrüder Anker. Dort haben wir noch Wasser getankt und unsere letzten Einkäufe getätigt.
Von Akkrum aus ging es über den Noorder Oudeweg zum Goinggarijpstermaer, um zu den Langweerderwielen zu gelangen. Die Namen sind längst nicht so schön, wie die Route selbst. Schließlich überquerten wir den Tjeukersee, um nach Echtenerbrug zu gelangen. Tolle Route, leider die letzte in diesem Urlaub.


Ein richtiges Team

Ein sehr schöne Woche

Ich kann nur sagen, dass wir eine sehr schöne Woche hatten.

Es scheint sehr lange her zu sein, dass wir in die entgegengesetzte Richtung gefahren sind, um unseren ersten Übernachtungsplatz zu finden.
Inzwischen sind wir ein richtiges Team geworden in Bezug auf die Liegeplätze und vieles mehr. Die Besatzung verteilte die Aufgaben in Windeseile, als ob sie alles im Vorfeld bereits auswendig gelernt hatten.


Zurück zum Heimathafen

Die letzten paar Meter

Am Freitag legten wir die letzten Meter in Richtung Heimathafen zurück, wo wir mit der Novia sicher an ihrem Steg.

Nachdem wir unsere Sachen von Bord geholt und alle Formalitäten erledigt hatten, nutzten wir die Gelegenheit, uns die anderen Yachten anzusehen.

Wir haben bis jetzt zwei Yachten von Yachts4U gemietet, aber es gibt natürlich noch viele mehr.
Letzten Herbst hatten wir die Elisa zusammen mit einem anderen Paar gemietet und diesen Frühling entschieden wir uns mit unserer vorübergehend größeren Familie für die Novia.
Wir lernten in Bezug auf unsere Vorlieben und den Umgang mit einer Yacht immer mehr dazu.
Mit diesen Punkten im Hinterkopf haben wir die anderen Yachten unter die Lupe genommen.
Mit oder ohne Dinette ist nur ein Beispiel, aber auch der Platz auf dem Achterdeck ist sicherlich ein wichtiger Punkt.
Vor allem mit einem Bimini-Top, mit dem die Yachten inzwischen fast alle ausgestattet sind, ist es ein guter Platz zum Relaxen.
Ich erzählte von unserem guten Vorsatz dieses Jahr mindestens 4 Mal in den Urlaub zu fahren.
2 Mal haben wir es dieses Jahr schon geschafft und der Sommerurlaub ist bereits gebucht. Also müssen wir uns noch was für den Herbst einfallen lassen, aber wer weiß......

Reisebericht der Familie Feenstra

Ein weiterer Reisebericht über einen Bootsurlaub in Holland:
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