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Ein Urlaub auf dem Wasser

Ein Reisebericht:
Bootsurlaub tagein tagaus

Gasten
Tevredenheids
Score
9,1
Die Abendsonne genießen

Eine Erfahrung, die wir uns nicht entgehen lassen wollten

Es war ein guter Plan, rechtzeitig von Tilburg nach Langelille zu fahren.

Tag 1: Freitag
Ein besonders freundlicher Empfang von Song Chen und Ludwig.
Die Sonne schien pausenlos, der Start unseres einwöchigen Bootsurlaubs war durch und durch perfekt!
Hier ist unser Reisebericht!

Nachdem wir alles eingepackt hatten, verließen wir den Hafen gerade noch rechtzeitig, um nach Sloten fahren zu können.
Es dauerte eine Weile, bis wir uns an die andere Yacht gewöhnt hatten, aber mit dem Bug- und Heckstrahlruder wurde das Manövrieren zum echten Kinderspiel und wir fuhren „mit zwei Fingern in unserer Nase“ dem ersten Ziel unserer Reise und somit auch den ersten Brücken entgegen.
Am Ende der Saison findet man immer ohne Probleme einen geeigneten Liegeplatz und so legten wir mit der Lilian am späten Nachmittag im Yachthafen von Sloten an einem der Stege an.
Wir genossen die Abendsonne und schmiedeten neue Pläne für die kommenden Tage.


Einfach märchenhaft

Die kleinen Kanäle und Gräben mögen wir am liebsten

Über den Slotersee, Woudsend und Heegersee ging es weiter nach Workum.

Tag 2: Samstag
Die kleinen Kanäle und Gräben haben es uns beim Bootfahren besonders angetan. Von dort aus gibt es immer viel zu sehen. Workum war toll (Jopie Huisman Museum, gemütliche Cafés und leckerer Matjes!) und wieder ganz viel Sonne.
Nach einer kurzen Pause mit einem leckeren Cappuccino ging es weiter nach Bolsward.
Wir legten an einem Kanal an, der um das Zentrum herum verläuft.
Eigentlich hätten wir ein bisschen weiterfahren müssen, denn dort gab es genug Platz, einen Landanschluss und das Zentrum in unmittelbarer Nähe.
Aber jetzt sah es einfach märchenhaft aus.


Mitten in der Natur anlegen ist einfach herrlich

Die Altstadt wurde gut erhalten

Bolsward ist eine schöne Stadt, nur am Sonntag ist es dort sehr ruhig.

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Tag 3: Sonntag
Unser Tipp ist, dies an einem Wochentag zu tun. Am Abend war alles traumhaft schön beleuchtet. Die Altstadt selbst wurde gut erhalten.
Nach unserem Spaziergang mussten wir die Yacht wenden, da wir anderenfalls nicht aus Bolsward weggekommen wären. Allerdings war der Kanal dazu viel zu schmal.
Der Brückenwärter war so lieb die Brücke nicht zu schließen, sodass wir die Möglichkeit hatten auf einem breiteren Stück hinter der Brücke zu wenden. Wir mussten allerdings kurz warten, bevor er die Brücke öffnen konnte. Der Grund dafür stand auf einem Schild, das er hochhielt: „BUS“. Der hatte natürlich Vorfahrt.

Das nächste Ziel war die Stadt IJlst, die wir über den Wimerts schon bald erreichen sollten. Die Nooitgedacht Eislauffabrik und die „Zwischengärten“ sind sicherlich einen Besuch wert.

Am Nachmittag ging es dann weiter in Richtung Sneek. Dort sind wir schon mal gewesen. Daher ging die Fahrt schnell weiter. Entlang der schönen Schleuse und dem Zentrum und weiter bis zum Sneekersee. Eigentlich wollten wir auf dem Weg nach Grou einen Anlegeplatz an der Kromme Grou suchen, mussten jedoch sehr bald feststellen, dass wir dann eine Brücke passieren mussten, die viel zu niedrig für unsere Yacht gewesen wäre.  Schade, Kehrtvolte rechts und weiter ging es nach de Kromme Knilles, wo wir an einem Marrekrite-Platz anlegten. 
Mitten in der Natur anlegen ist einfach herrlich. 


In vollen Zügen

Wir genießen in vollen Zügen

Und wieder beginnt ein schöner Tag. Für uns geht es heute weiter nach Akkrum zu de Alde Feanen / Princenhof.

Tag 4: Montag
Was für eine tolle Umgebung! Und vor allem bei solch schönem Wetter.
Wir genossen gemächlichen Schrittes und in vollen Zügen all das Schöne um uns herum.
Das Hotel de Princenhof war fast menschenleer. In dem gemütlichen sonnigen Café konnten wir aber dennoch einen leckeren Kaffee trinken.

Wir setzen unsere Reise in Richtung Grou fort, wo wir schließlich einen guten Platz in der Marina fanden, von wo aus wir gut unsere Einkäufe tätigen konnten.
Langsam zogen jedoch immer mehr Wolken auf und als die Männer gerade ihre geliebten Magenbitter in einem der Geschäfte gefunden hatten, begann es wie aus Eimern zu schütten. Daher wurden dort nicht nur ihre geliebten Magenbitter und Berinnenburger gekauft, sondern auch ein Regenschirm. Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht, kamen sie zurück auf die Yacht. Der Regen hielt zum Glück nicht lange an (es sollte bei diesem einen Regenschauer bleiben).
Am Abend haben wir uns dann Mal so richtig mit einem leckeren Essen im Dorf verwöhnen lassen. Kochen an Bord ist super, aber manchmal möchte man dann doch ein bisschen Luxus genießen.


Ein Sprung Rehe

Ein Sprung Rehe im Feld

Wir lassen Grou hinter uns.

Nachdem wir Akkrum passiert hatten, sahen wir plötzlich eine Gruppe kleiner Rehe (auch Sprung genannt) auf dem Feld.
Lesen Sie die Fortsetzung unseres Reiseberichts...

Reisebericht: die Fortsetzung
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