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Unterwegs auf der Julia

Es schien, als stünde die ganze Welt still

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9,1
Unterwegs auf der Julia

Ein Reisebericht: Aufwachen in einem Märchenland

Urlaub Remko und Saskia Feenstra mit der Julia

Ende letzten Jahres haben wir so wie immer unseren Urlaub für das nächste Jahr geplant.
In den düsteren Monaten träumen, fantasieren, nachdenken, aber auch suchen, planen, Bücher wälzen - für uns ist dies jedes Mal ein echtes Erlebnis. Bereits zum 5. Mal wandten wir uns an Yachts4U, und dieses Mal entschieden wir uns für die Julia, ein wunderschönes Schiff, das 12,5 Meter lang und 4 Meter breit ist.


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Eine Insel inmitten des Tjeuke-Sees.

Unterwegs nach Friesland

Auf dem Weg nach Friesland regnete es noch Bindfäden, aber als wir im Hafen ankamen, war es zum Glück wieder trocken. Ursprünglich ging die Reise nach Overijssel, doch die aktuelle Situation führte uns nach Norden.

Schon bald waren wir auf dem Tjeuke-See, wo wir auch einen Platz für die Nacht fanden. Wir legten in Margjepolle an, einer Insel in der Mitte des Tjeuke-Sees. Margjepolle liegt etwa 400 Meter vor der Küste und von der A6 entfernt. Mit anderen Worten: viele Menschen haben die Insel sicherlich schon einmal gesehen, aber garantiert nicht so, wie man sie nur von einem Boot aus sehen kann.
Ein kurzer Spaziergang auf der Insel und danach hieß es zu viert: Mahlzeit!

Während meine Frau und mein Sohn versuchten zu angeln, begann ich mit dem Abwasch. Laute Musik via Bluetooth erklang aus den Boxen im Salon: es war einfach herrlich!


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Speck und Eier zum Mittag

Einfach und komfortabel anlegen

Von Margjepolle aus ging es über Sloten und das Slotermeer, Woudsend, Heeg und die Langweerder Wielen nach Joure. Gegen Mittag legten wir zum Mittagessen im Zentrum von Heeg an.

Wir kennen die Lage in Heeg bereits und wussten somit, dass wir dort einfach und komfortabel anlegen konnten. Außerdem ist der Supermarkt nur 200 Meter von uns entfernt und das bedeutete: Speck und Eier zum Mittag!

Um 15:30 Uhr fanden wir einen schönen Platz bei De Groene Dijk in Joure. Tipp: dort gibt es ein sehr gutes Eiscafé!


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Wir werden schon sehen....

Ein lebendiges Gemälde

Ich finde Bootsurlaube einfach toll. Daher erzähle ich auch jedem, der sich dafür interessiert, schon im Vorfeld davon. Das Witzige ist, dass die Leute die so mit uns mitfiebern, mich jedes Jahr aufs Neue auf die Wettervorhersagen hinweisen. Inzwischen zucke ich, dank der vielen Erfahrung, nur noch mit den Achseln und sage: „Wir werden schon sehen“. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass selbst „schlechte“ Tage eigentlich gar nicht so schlimm sind.

Die Sonnenstrahlen, die in den Salon scheinen, fallen mir hier viel eher auf als zu Hause und die Wolken, die das Wasser widerspiegelt sind in meinen Augen wahre Gemälde. Buchstäblich!
Die holländischen Maler des 17. Jahrhunderts versuchten mit Farbe das einzufangen, was wir hier sehen: eben das Leben. Der blaue Himmel, die grau-weißen Wolken, das viel grüner aussehende Gras und die weite Flur mit Kühen, Bauernhöfen, Raubvögeln und Baumgruppen bilden ein lebendiges Gemälde.


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Italienische Bräuche in Friesland

Es schien, als stünde die ganze Welt still

Wenn man dann am frühen Nachmittag am nächsten schönen Ort ankommt und mit einem Glas Prosecco und Ziegenkäse in der Sonne an Deck sitzt, scheinen die italienischen Bräuche auch in Friesland zu funktionieren. 
Als wir dann einen Spaziergang auf der Insel machten, hörten wir plötzlich mehrere Vögel. Da ich ein waschechter Großstädter bin, sagen mir die Vogelstimmen natürlich nicht viel, aber ich vermute, dass es Kiebitze waren, die ihr Nest im hohen Gras versteckt hatten und uns als Bedrohung wahrnahmen. Als es nach 18:00 Uhr noch ruhiger wurde, weil um diese Zeit auch der Schiffsverkehr abnahm, war alles noch viel schöner. Abgesehen von den Vögeln und den Nilgänsen, die etwa 30 Meter entfernt ihr Nest gebaut hatten, war es so ruhig, dass es schien, als stünde die ganze Welt still


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Eine Insel ganz für uns alleine

„Mitten“ im See: charmante Lage

Wir haben dann auch nahe einer kleinen Insel, in den Flakke Brekken, übernachtet. Eine Insel, nur für uns allein! „Inmitten“ eines solchen Sees zu treiben, hat seinen eigenen Reiz.

Zunächst einmal ist es ruhig, denn niemand kann einen auf dem Wasser stören. Man hört wie das Wasser sanft gegen den Rumpf des Bootes schlägt und die Kochutensilien am Regal hin und her schwingen. 
Trotz der Größe und Schwere des Schiffes schaukelten wir durch den Wind sanft hin und her. Um uns herum war nur die Sonne, der Wind, das Wasser und die Vögel.
Die Sonne sahen wir an diesem Tag besonders gut auf der anderen Seite des Sees untergehen.


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Die Welt erwachte

Aufwachen in einem Märchenland

Am nächsten Morgen erwachten wir in einem echten Märchenland.
Der Wind, der uns noch am Tag zuvor um die Ohren blies, war gänzlich verschwunden.

Am frühen Morgen war der Nebel noch so dicht, dass man die Hand nicht vor den Augen sehen konnte. Im Laufe des Tages löste sich dieser aber langsam auf. Die weiße Wand um uns herum verwandelte sich in Schwaden, durch die hindurch man das Ufer, die Landmarkierungen und ein Stückchen weiter auch die festgemachten Boote sehen konnte.
Das Wasser war spiegelglatt und die Welt erwachte zum Leben. Austernfischer, Gänse und Möwen, die umherflogen und Anflug auf „unsere“ Insel nahmen - einfach wunderschön!

Ich bin definitiv kein Vogelbeobachter, aber ihr könnt mir glauben, wenn ich sage, dass es sehr beruhigend ist, wenn man in der warmen Sonne, mit einer heißen Tasse Kaffee in der Hand die Vögel beobachtet.
Nach einer Weile haben wir dann doch die Leinen losgeworfen und sind zurück zum Heegermeer aufgebrochen.
Friede auf Erden!
Alles läuft wie in Zeitlupe!
So etwas wie Eile gibt es nicht.
Man hat alle Zeit der Welt... Wo gibt es sowas heutzutage noch?


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Kop 8: Die Füße hochlegen

Frische Brötchen

Von der Natur zurück zur Zivilisation.

In Lemmer kann man am Ufer in der Nähe der Innenstadt anlegen. Von dort aus, kann man direkt alle Geschäfte und Menschen sehen, die vorbeikommen.

In Lemmer sollte man definitiv an Land gehen.
Ein tolles Dorf zum gemütlichen Schlendern. Es liegt außerdem am IJsselmeer und verfügt über einen Strand. Dort sind wir dann auch in aller Ruhe entlang geschlendert.
Morgens auf dem Achterdeck: Füße hochlegen und erleben wie das Dorf zum Leben erwacht.  Man hört die Vögel zwitschern und sieht in weiter Ferne, wie die Fensterläden langsam geöffnet werden. Man hört Stimmen, Radfahrer und ab und zu auch ein Auto.

Wir legen am liebsten am „Langestreek“ an. Auf der anderen Seite, der „Kortestreek“, fahren die Autos sehr nahe an den Booten vorbei. Hier sieht man wiederum ausschließlich Fußgänger und ab und zu einen Radfahrer.
Ein bisschen später ging es dann zum „Kortestreek“, um frische Brötchen beim Bäcker zu holen. Besser und leckerer geht es nicht!


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Wer weiß....

Eine „stürmische“ Fahrt über den Tjeuke-See

Schließlich wurde es Zeit die Julia wieder zurückzubringen.
Nach einer weiteren „stürmischen“ Fahrt über den Tjeuke-See, ging es nach einer Woche + Wochenende wieder zurück zum Heimathafen. Nach den Formalitäten nutzten wir die Gelegenheit, einen Blick auf das neueste Flottenmitglied zu werfen.
Vielleicht ist das ja was für das nächste Mal!
Wer weiß. ......

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